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Freitag 21. April 2017
 
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Abschlussbericht 2012

2012… nur eine 4-stellige Zahl, gebildet aus Ziffern von 0 bis 2.  Für sich alleine sind die vier Zahlen vermutlich völlig bedeutungslos. Sieht man sie aber in einem Kontext, so kann diese Zahl mit verschiedensten Assoziationen belegt werden, mit Erinnerungen, mit Erlebnissen, mit Hochs und Tiefs, mit Siegen und Niederlagen. Welches Erlebnis wie zuzuordnen ist liegt wohl im Auge des Betrachters.
Was aber bedeutet diese Zahl für uns, für die Union-Sporthuette.at? Was assoziieren wir mit diesen Ziffern, welche Hochs und Tiefs, welche Siege und welche Niederlagen kommen uns in den Sinn wenn wir zurückdenken an die Saison 2012?
Diese Frage zu beantworten mag für so mach Einen trivial erscheinen, aber für den „Schreiberling“ dieses Berichts ist es alles andere als das. So viele Erlebnisse, so viele Momente, die es wert wären hier erwähnt zu werden, lassen sich gar nicht leicht in jene Worte fassen, die zum Ausdruck bringen könnten welch ereignisreiches Jahr, das Jahr 2012 für die Union-Sporthuette.at doch war, geprägt von Emotionen, von Erfolgen, Freuden und doch der ein oder anderen Enttäuschung.
 
Um zu verstehen wie Erfolge und Enttäuschungen in diesem Zusammenhang erst zustande kommen muss an dieser Stelle ein wenig ausgeholt werden:
Unser Verein existiert nun seit zwei Jahren und wir zählen mittlerweile mehr als 140 Mitglieder, davon knapp 30 Kinder. Getrieben vom Enthusiasmus zum Radsport ist es eine Hand voll Jungs, die durch harte Arbeit, Ideenreichtum und Visionen das Bestehen des Vereins festigen und die Qualität für die Mitglieder stetig steigern. Zahlreiche Aktivitäten wie Ausfahrten, Kindertraining, Radrennen sowie eine hervorragende Organisation sind unter anderem Ursachen für die Erfolge, die unser Verein in der vergangenen Saison feiern durfte. Ein weiterer Garant für Erfolge sind aber unsere Mitglieder allen voran die knapp 40 Rennfahrer des Clubs inklusive einem Amateurteam, das sich wahrlich einen Namen in der Radsportszene gemacht hat, gefolgt von den passiven Mitgliedern die durch ihre Unterstützung, sowohl finanziell als auch durch „Anpacken“ wesentlich zum Funktionieren des Gesamtgefüges beitragen. Nicht zu vergessen die Kinder und deren Eltern. Ihre Begeisterung für den Sport ist es was uns ruhigen Gewissens in die Zukunft blicken lässt und uns jeden Tag aufs Neue motiviert mit dem nötigen Einsatz weiterzumachen.
All das sind Voraussetzungen um überhaupt erst an Erfolge zu denken. Wer aber je etwas organisiert oder ins Leben gerufen hat weiß: „Ohne Moos, nix los“,- wobei wir bei unseren Sponsoren wären. Als weiterer essentieller Baustein des Vereins sind sie es, die uns all die Aktivitäten erst ermöglichen und so quasi zur Grundlage unserer Erfolge werden. Viel zu leicht wird das in der Euphorie und der Schnelllebigkeit des Alltags vergessen, aber wir, die Union-Sporthuette.at sind uns dessen sehr wohl bewusst und möchten uns an dieser Stelle für die Unterstützung in den vergangenen Jahren recht herzlich bedanken.
Nachdem nun die Erfolgsfaktoren erörtert wurden stellt sich die Frage, welche Erfolge auf das Konto der Union-Sporthuett.at gehen.
Erfolge sind subjektiv und werden von allen Menschen unterschiedlich wahrgenommen. Ein wesentlicher Erfolg, der nicht wirklich in Zahlen zu fassen ist, war die Vereinsmeisterschaft. Das Geschrei der Kinder, der Spaß den sie hatten, das Lachen in ihren Gesichtern und somit die Zufriedenheit der Eltern. All diese Attribute verbuchen wir eindeutig auf unser Erfolgskonto, ebenso wie die zahlreiche Teilnahme an den wöchentlichen Radausflügen unserer Youngsters und Mini-Kids.
Die mehr als 40 Rennfahrer in unserem Club, die mittlerweile als die „die grüne Armada“ tituliert werden, sind ebenfalls ein eindeutiger Gewinn für unseren Club. Und jetzt sind wir schon in einer Kategorie, die sich in Zahlen fassen lässt:
Insgesamt waren bei 34 Rennen unsere Mitglieder 332-mal am Start und konnten sagenhafte 53 Podestplätze einfahren. Nicht weniger als 22-mal Platz 1, 17-mal Platz 2 und 14-mal Platz 3 sowie 249 Top 50 Platzierungen gehen auf das Konto der Union-Sporthuette.at.  Mit Platz 2 in der Teamwertung und dem Titel „bestes österreichisches Team“, sowie Platz 3 in der Gesamtwertung durch Armin Neurauter finalisierten wir DEN Marathon aller Marathons, den Ötztaler.
Eine Bilanz die sich sehen lassen kann. Aber der größte Erfolg, den wir verbuchen können ist jener, dass wir, entgegen der Meinung einiger Skeptiker, unser ursprüngliches Konzept durchgezogen haben und eben da stehen, wo wir jetzt stehen, im Jahr 2012 mit uneingeschränktem Enthusiasmus und im Hintergrund eine „grüne Armada“, die uns durch Lob und konstruktive Kritik motiviert weiterzumachen.
Erfolge sind aber eng verbunden mit Enttäuschungen und Niederlagen. Die Niederlagen haben sich Gott sei Dank in Grenzen gehalten, ebenso die Enttäuschungen. Die Euphorie der Erfolge erhält aber aufgrund einiger Gerüchte einen schalen Beigeschmack hinsichtlich der Rennerfolge einiger Mitglieder unseres Amateurteams.
Es ist anhand der Statistik unschwer zu erkennen, dass sich die Leistung aller Teammitglieder in den vergangenen zwei Jahren deutlich verbessert hat. Die einfachste Erklärung, und die scheint trauriger Weise der ein oder andere Mitstreiter auch als die einzig logische zu betrachten, liegt in der Einnahme leistungssteigernder Substanzen. Keine Sorge, das wird hier kein Monolog über Doping,- dieses Thema wird aktuell in den Medien ohnehin breitgetreten,- nur so viel sei gesagt:
Die vermeintlichen Logiker sollten in Betracht ziehen, dass Verzicht, aufopferndes Training, Ehrgeiz, Teamwork, gegenseitiges pushen und akribische Vorbereitung probate Mittel für Erfolge sind, sowohl im Sport, als auch im täglichen Leben. Daher sei allen Pseudologikern und Skeptikern an dieser Stelle versichert, dass die Union-Sporthuette.at einsteht, für einen ehrlichen und sauberen Sport und diesen durch ihr Motto „aus Spass am Sport und für ein ehrliches Miteinander“ auch lebt.
In diesem Sinne ein Dankeschön an alle Unterstützer, Betreuer, Mitglieder und Rennfahrer der Union-Sporthuette.at und auf eine weitere gute Zusammenarbeit in der nächsten Saison. Und allen Rennfahrern: Ein erfolgreiches Training und kommt unfallfrei und gesund durch den Winter.
Der Bericht-Schreiberling verabschiedet sich an dieser Stelle für das Jahr 2012 und hofft, euch die Rennszenerie ein wenig interessant gestaltet und nähergebracht zu haben und freut sich auf die kommende Saison 2013.
Mit sportlichen Grüßen – euer „Schreiberling“...